Garfield Minus Garfield

Im Weg­las­sen, so sagt man, läge die Kunst. Der iri­sche Künst­ler und Musi­ker Dan Walsh hätte sicher eigene Comics zeich­nen kön­nen. Statt­des­sen machte er 2008 ein Blog auf und pos­tet dort sei­dem jeden Tag einen ein­ge­scann­ten Garfield-Comic. Ach ja: nach­dem er den gefrä­ßi­gen Kater dar­aus ent­fernt hat. So dass nur noch sein Besit­zer Jon in den Käs­ten her­um­turnt und nun­mehr Selbst­ge­sprä­che führt. Offen­sicht­lich ist die krea­tive Fall­höhe die­ser Aktion hoch genug, dass das Resul­tat die­ses so dreis­ten wie genia­len Kon­zepts unter dem Titel „Gar­field minus Gar­field“ zu Bespre­chun­gen im New Yor­ker, der New York Times, dem Rol­ling Stone Maga­zine und der Washing­ton Post sowie, jawoll, einer Buch­ver­öf­fent­li­chung führte. Ich… mir feh­len die Worte. Aber es ist auch lus­tig. Aber mir feh­len die Worte.

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